Restpostenherkunft

Wie entsteht Restposten-Kleidung?

Restposten von Kleidung und Schuhen stammen normalerweise aus folgenden drei Hauptkanälen:

Geplante Überproduktion von Textilien

Überflüssige Lagerbestände lassen sich auf eine geplante Überproduktion zurückführen. In der Praxis werden ganze Stocklots von Kleidungsstücken, Schuhen oder Accessoires oftmals in überschüssiger Menge produziert, um die Stückkosten nach dem Prinzip der Skaleneffekte (englisch: Economies of Scale) möglichst gering zu halten. Solche fabrikneuen Waren umgehen in einwandfreiem Zustand die Regale von Einzelhandelsgeschäften, da sie ausdrücklich für den Restpostenhandel bestimmt sind.

Überbestände saisonaler Kollektionen aus Ladengeschäften

Ein Bekleidungsbestand kann auch aus unverkauften Artikeln von Kollektionen einer abgelaufenen Saison bestehen, die üblicherweise in den stationären Geschäften zum Verkauf stehen. Derartige Kleidungsstücke und Schuhe sind in der Regel entweder neu oder weisen leichte Gebrauchsspuren auf. Ihre Bedingungen hängen weitgehend davon ab, ob sie ausschließlich im Warenlager aufbewahrt oder auf den Verkaufsflächen den Kunden präsentiert wurden.

Rückläufer aus Online-Shops

Die dritte Hauptquelle für Lagerschuhe, -kleidung und -accessoires ist das stetig wachsende Volumen an Retourenware, welches aus Rücksendungen von Kunden von Online-Shops und Fashion-Marketplaces resultiert.

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